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IAA Mobility 2025

Verantwortlicher Autor: Teddy Meyers München, 16.09.2025, 18:32 Uhr
Presse-Ressort von: Teddy Meyers Bericht 6128x gelesen
IAA Messe München
IAA Messe München  Bild: Teddy Meyers

München [ENA] Erneut hatte in diesem Jahr die IAA Mobility, diesmal mit dem Slogan "It´s All About Mobility", in München Ihre Pforten geöffnet und wie auch beim letzten Mal war das ganze Spektakel wieder sehr umstritten und wurde von vielen Gegnern, teilweise wieder massiv, gestört.

Der vor allem für das Fachpublikum gestaltete Teil in den Messehallen in München Riem wäre hier auch gar nicht das Problem gewesen, jedoch wurden auch in diesem Jahr wieder ganze Strassenzüge und Plätze in der Münchner Innenstadt für die Ausstellung tagelang gesperrt. Und dies eben nur, dass sich vor allem die Autokonzerne dem breiten Publikum entsprechend präsentieren können.

Vor den offiziellen Messetagen im Messegelände, welche von Dienstag bis Freitag waren, fand am Montag ein spezieller Pressetag statt. Hier wurde natürlich ganz extrem um Aufmerksamkeit gebuhlt und bald jeder zweite Aussteller stellte sein neuestes Produkt als verhüllte Erstpräsentation ganz exklusiv für die Presse vor. Nun die Strategie ging auf und der Grossteil der Presseleute fühlten sich entsprechend gebauchpinselt und berichteten dann natürlich auch entsprechend darüber.

Nun ich wie immer nicht, sondern berichte wie immer um das Geschehen drum herum und nicht um Einzelne sich selbst in den Vordergrund stellende Wichtigtuer. Die Messe selbst war sehr interessant und wäre sicher auch für den ein oder anderen nicht Fachbesucher sehenswert gewesen, aber die Eintrittspreise mit über 100 Euro pro Tag sollten wohl genau dieses Publikum dann doch eher abschrecken.

Sehr viele Aussteller und vor allem E-Autos aus Asien, die mit wirklich guten Konzepten in den Europa Markt drängen wollen und so wie ich das sehe bei den entsprechenden Preisen dies durchaus schaffen könnten, vor allem da diese in Punkto Ausstattung und Sicherheit teilweise weit über den bisher bei uns angebotenen Modellen aufwarten. Der europäische Markt muss sich auf jeden Fall sehr warm anziehen bei dem was da so kommt.

Selbstverständlich hatte ich dann auch einen Blick auf den Open Space in der Innenstadt geworfen, jedoch war dies dann doch eher enttäuschend, denn ich hätte mir gerade für das breite Publikum dann doch spektakulärere Stände erwartet und nicht nur Prunkhallen in denen einfach nur die neuen Modelle an Fahrzeugen stehen. Da hätte man sich sicher etwas mehr einfallen lassen können wenn schon so grosse Teile der Stadt dafür gesperrt wurden.

Für die Abendstunden von Dienstag bis Samstag war dann auch noch eine spektakuläre Lichtshow, das "Festival of Lights" angekündigt, welches die Fassaden drei verschiedener historischer Gebäude in München in leuchtende, künstlerische Meisterwerke verwandeln sollte. Jedoch war dies an allen drei Punkten in keinster Weise spektakulär, um nicht zu sagen so langweilig dass der Grossteil der Passanten die vorbei zogen, noch nicht einmal stehen blieben um es zu betrachten.

Na ja mit so etwas hat sich München tatsächlich nicht wirklich mit Ruhm bekleckert und man kann nur hoffen das man so etwas künftig dann doch lieber sein lässt und nicht Anwohner und alle anderen Münchner mit unnützen Strassensperren belästigt nur um ein paar Autofanatikern ein feuchtes Höschen zu bescheren.

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